OPEN DOOR – TAGE IN KIERLING

Die nächsten OPEN DOOR-Termin im Studien- und Gedenkraum finden Sie HIER.           

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VERANSTALTUNGEN 2018

Änderung der öffentlichen Verkehrsanbindung

Ab 1. Juli 2018 übernimmt diese Strecke der Regionalbus 400 (Heiligenstadt - Maria Gugging) Fahrplan hier

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»IM GRUNDE BIN ICH JA CHINESE« - Franz Kafkas Liebe zur chinesischen Kultur

©Charlotte Spitzer

LESUNG
am Samstag, den 4.8.18 um 16.30 Uhr im Studien- und Gedenkraum im ehem. Sanatorium Hoffmann, Hauptstraße 187, 3400 Klosterneuburg/Kierling

!! Bitte beachten Sie, dass ab 1.7.2018 die Linie 400 zum Gedenkraum fährt. Den Fahrplan finden Sie hier

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Einführende Worte: Alfred Schmidt

Lesung: Charlotte Spitzer



Franz Kafka hatte ein anhaltendes und tiefes Interesse für die chinesische Kultur. Elias Canetti verweist auf eine Art Seelenverwandtschaft Kafkas zur chinesischen Literatur (Der andere Prozess). In der Germanistik spricht man von einem etwa ab 1917 entstehenden „China-Komplex“ in Kafkas Werk, dem bekannte Texte wie „Beim Bau der Chinesischen Mauer“, das darin enthaltene Fragment „Eine kaiserliche Botschaft“ oder „Ein altes Blatt“ angehören. Aber auch biografischen Quellen wird in der Lesung nachgegangen, wie etwa dem im Briefwechsel mit Felice Bauer erwähnten Gedicht "In tiefer Nacht" über den schlaflosen Gelehrten, das Kafka offenbar tief berührte (geschrieben von Jan-Tsen-Tsai, aus dem 18.Jh.).


©ÖFKG

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»KAFKA IN KUBA«

Auf Einladung der Österreichischen Gesellschaft für Literatur ist der kubanische Übersetzer Francisco Díaz Solar 
heuer wieder in Wien als Stipendiat zu Gast.
 
Im Rahmen dieses Aufenthalts wird Francisco Díaz Solar einen Vortrag zu »Kafka in Kuba« am 12. Juni 2018, 18 Uhr in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien, halten. 



In diesem setzt er sich ausgehend von Virgilio Piñeras Essay »El Secreto de Kafka« (1945) mit der Rezeptions- und Publikationsgeschichte Kafkas in Kuba auseinander, beschäftigt sich mit den Einflüssen des Prager Autors auf die kubanische Literatur und gewährt Einblicke in die Relevanz der Rezeption Kafkas für seine Arbeit als Übersetzer.
 
Moderation und Gespräch: Ursula Ebel
Im Anschluss Erfrischungen


Eine gemeinsame Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur

                               
Francisco Díaz Solar (geb. 1946 in La Habana/C) übersetzt vor allem Lyrik aus dem Deutschen und dem Englischen (Heinrich Heine, Ernst Jandl, Julian Schutting, Georg Heym, Gottfried Benn, Ernst Goll, William Carlos Williams) und ist Herausgeber von Anthologien deutschsprachiger Lyrik. Er verfasst selbst Lyrik (u.a. »Lupa del tiempo«, 2006), Essays (»Las letras alemanas en el siglo XIX cubano«, 2004) und Kurzgeschichten.

©ÖFKG

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KAFKA TANZT

Mittwoch, 06.06.2018, 19:00 Uhr
Ort: Stift Kosterneuburg, Kuppelsaal der Bibliothek, 3400 Klosterneuburg, Stiftplatz 1
ANMELDUNG unter: csp.wien(at)gmail.com

EINE KAISERLICHE BOTSCHAFT

»Kafka tanzt« mit Charlotte Spitzer und Žiga Jereb.

Bitte nehmen sie sich warme Kleidung mit, in der Bibliothek sind nur ca. 15 Grad °C

© Michael Balgavy, Ziga Jereb

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KAFKA.WEGE

Donnerstag, 31.05. – Sonntag, 03.06.2018

FRANZ KAFKAS PRAG

Literarische Wanderungen durch die ›Goldene Stadt‹ – Eine viertägige Reise nach Prag zu Schauplätzen aus Leben und Werk Franz Kafkas.

Auf dem Programm stehen Wanderungen durch die Altstadt, die Kleinseite und das jüdische Prag sowie auf den Hradschin.
Reisebegleitung, Vorträge und Lesungen durch die Mitglieder der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft und Dana Pfeiferovà.

Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur

 

Unsere Reisegruppe

© U. Ebel für ÖFKG

Mehr Impressionen unserer Prag-Reise finden Sie hier.

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literarische KAFKA.LEKTÜREN

Mittwoch, 25.04.2018, 19:00 Uhr
Ort: Stift Klosterneuburg, Kuppelsaal der Bibliothek,3400 Klosterneuburg, Stiftplatz 1

10. ABEND: Doron Rabinovici

In dieser Veranstaltungsreihe, die im Kuppelsaal der Stiftsbibliothek Klosterneuburg stattfindet, lesen, kommentieren und analysieren Autorinnen und Autoren je eine kurze, selbstgewählte Passage aus Texten Franz Kafkas und sprechen über Kafkas Bedeutung für ihre eigene literarische Arbeit. Das Publikum kann die Textpassagen mitlesen und ist herzlich eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen.

Moderation: Manfred Müller

EINTRITT FREI
Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur und dem Stift Klosterneuburg

©ÖFKG
©ÖFKG

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KIERLINGER KULTUR- UND KULINARIKTAGE

Samstag, 07.04.2018 und Sonntag, 08.04.2018

Das Zusammenführen von Kultur und Kulinarik mitten im Kierlingtal - das ist das Ziel dieser erstmaligen Veranstaltung. Am 07. & 08. April wird das Kierlingtal kulturell belebt!
 
An zwei Tagen haben 4 Veranstaltungsorte ihre Pforten für Sie geöffnet und bieten Ihnen Lesungen, Konzerte & Spezial Angebote, sowie Kulinarik um das Veranstaltungsgefühl abzurunden.
 
Mit dabei sind das Universalmuseum Kierling, der Franz Kafka Studien- und Gedenkraum, der Heurigen der Familie Gartner, sowie das Weingut Familie Bauer.
 
Abwechslungsreiches aber gut gestaffeltes Programm lädt Sie ein, von einem Ort zum nächsten zu "wandern" um alle Seiten dieser einzigartigen Veranstaltung genießen zu können.

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KAFKA-FESTIVAL 2018 in Hanoi

05.03.2018 – 14.04.2018

Charlotte Spitzer und Žiga Jereb wurden vom Kulturforum der Österreichischen Botschaft in Vietnam mit ihrer ›Kafka tanzt‹-Performance zum Kafka Festival 2018 in Hanoi eingeladen. Hier finden Sie eine Programm-Übersicht.

http://www.facebook.com/kafkafestival.hanoi2018/

Hier finden Sie einen vietnamesischen Zeitungsartikel, vom 7. April 2018, über die ›Kafka tanzt‹-Performanc und hier können Sie ein deutschsprachiges Interview auf VOV5.vn hören

©Ziga Jereb
© Ziga Jereb

EINSAM WIE FRANZ KAFKA

LESUNG
am 10.3.18 um 16.30 Uhr  

im Franz Kafka Studien- und Gedenkraum, 

Hauptstraße 187, 3400 Klosterneuburg/Kierling


© 2017 Charlotte Spitzer

In der Person Franz Kafkas begegnet uns eine ganz eigentümliche Zerrissenheit zwischen dem Bedürfnis nach „besinnungsloser Einsamkeit“ und einer tiefen Sehnsucht nach menschlicher Nähe. Dabei sieht Kafka seine soziale Isolation zugleich als selbst gewählte Voraussetzung seines Schreibens und als schicksalhaftes Leid. Die Texte der Lesung  - u.a. des Kaldabahn-Fragments - kreisen um diesen Grundkonflikt in Kafkas Leben und stammen primär aus seinen Tagebüchern und Briefen.

Einführende Worte: Alfred Schmidt
Lesung und Rezitation: Charlotte Spitzer
Textauswahl: Alfred Schmidt und Charlotte Spitzer


Im Anschluss an die Lesung gibt es die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen.

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virtuelle KAFKA.WEGE

Mittwoch, 17.01.2018,19:00 Uhr

SANATORIUM WIENERWALD – FEICHTENBACH

Anfang April 1924 kam Franz Kafka aus Prag ins Sanatorium Wienerwald beiPernitz/NÖ, um seine fortgeschrittene Tuberkulose in guter Luft und ruhiger Umgebung behandeln zu lassen. Sein Aufenthalt dauerte nur wenige Tage: Die Krankheit war bereits so weit fortgeschritten, dass die Mittel eines Sanatoriums nicht ausreichten.
Das Sanatoriumsgebäude wurde von 1872 bis 2002 genutzt und ist heute eine Ruine.
In seiner wechselvollen Geschichte war es u.a. nobles Sanatorium, Sterbeort des Bundeskanzlers Seipel, ›Lebensborn‹-Heim der SS, ÖGB-Urlauberheim und Hotel.

Charlotte Spitzer und Manfred Müller sprechen über Kafkas Zeit im Sanatorium Wienerwald sowie über die Geschichte des Gebäudes zeigen Dokumente und Bilder aus den verschiedenen Nutzungsphasen.

Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur

©ÖFKG

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VERANSTALTUNGEN 2017


KAFKA TANZT

© Charlotte Spitzer

Samstag, 25. November 2017, 16.30 Uhr
Ort:
Franz Kafka Gedenkraum, Hauptstraße 187, 3400 Kierling/Klosterneuburg

EIN KÄFIG GING EINEN VOGEL SUCHEN

Franz Kafkas Zürauer Oktavhefte
Kafka tanzt: offene Probe mit Charlotte Spitzer und Žiga Jereb.
Einleitung: Thomas Aigner

Die Zeit vom September 1917 bis April 1918 verbrachte Franz Kafka bei seiner Schwester Ottla auf deren gepachtetem Bauernhof in Zürau, nordwestlich von Prag. Er entschloss sich, nachdem er die Diagnose der Lunkentuberkulose erhalten hatte, zu diesem längeren Erholungsaufenthalt am Land. In jenen Monaten entstanden u.a. die Zürauer Oktavhefte mit den von Max Brod später so genannten „Zürauer Aphorismen“.

Diese offene Probe im Franz Kafka Studien- und Gedenkraum in Kierling bietet einen Einblick in die Probenarbeiten von ›Kafka tanzt‹ in der Auseinandersetzung mit diesen Texten aus Zürau. Die Besucher der Probe sind eingeladen, sich am Geschehen zu aktiv beteiligen. Das kann durch Schließen der Augen oder Zuhalten der Ohren geschehen, aber auch darin, sich frei im Raum zu bewegen oder selbst die vorhandenen Texte mit vorzulesen.


Impressionen © Žiga Jereb

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literarische KAFKA.LEKTÜREN

Mittwoch,  04.10.2017, 19:00 Uhr
Ort:
Stift Klosterneuburg, Kuppelsaal der Bibliothek, 3400 Klosterneuburg, Stiftplatz 1

9. ABEND: Teresa Präauer

 



»Ich bin mit dem Schreiben nicht nachgekommen, da habe ich mich ins Fluggerät gesetzt und bin losgeflogen.« (Teresa Präauer: »Für den Herrscher aus Übersee«, 2012)



In dieser Veranstaltungsreihe, die ab sofort regelmäßig im Kuppelsaal der Stiftsbibliothek Klosterneuburg stattfindet, lesen, kommentieren und  analysieren Autorinnen und Autoren je eine kurze, selbstgewählte Passage ausTexten Franz Kafkas und sprechen über Kafkas Bedeutung für ihre eigene literarische Arbeit. Das Publikum kann die Textpassagen mitlesen und ist herzlich eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen.



Moderation: Manfred Müller



EINTRITT FREI


Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur und dem Stift Klosterneuburg


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Impressionen Kafka.Lektüre mit Teresa Präauer in der Bibliothek des Stiftes Klosterneuburg ©ÖFKG

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KAFKA.WEGE

Sonntag, 17.09.2017

Aufgrund der großen Nachfrage im März wiederholen wir KAFKA.WEGE: Wien 1913



Im September 1913 reiste Franz Kafka beruflich nach Wien, um an einem Kongress teilzunehmen.



Unser Spaziergang führt zu zentralen Stationen jenes neuntägigen Aufenthalts, durch die Innenstadt, begleitet von zeitgenössischen Texten und Beobachtungen, Brief- und Tagebuchausschnitten.


Die Wanderung findet nur bei passender Witterung statt.Die TeilnehmerInnenzahl ist limitiert, Anmeldung bis 08.09.2017 unter info@franzkafka.at oder 01/533 81 59.


Der Treffpunkt und alle weiteren Details werden im Zuge der Anmeldung bekannt gegeben.



Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur



"VERLOCKUNG IM DORF" - Kafka am Land

Sonntag, 6. August 2017, 17:00 Uhr
Ort:
Teehaus Kronbergmühle, Böheimkirchen 3

Anfahrt mit der Bahn:  Westbahn bis Station Böhimkirchren

Anfahrt mit dem Auto: A1 Westautobahn bis Abfahrt Böheimkirchen

Charlotte Spitzer liest aus Texten und Briefen von Franz Kafka
Einführende Worte: Alfred Schmidt
Musikalische Umrahmung: Fabio Alfery 

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LITERATUR.GESCHICHTE

Samstag, 03.06.2017, ab 11:00 Uhr
Ort: Sanatorium Hoffmann, 3400 Kierling/Klosterneuburg, Hauptstraße 187

FRANZ KAFKA

Anlässlich des 93. Todestages Franz Kafkas ist der Studien- und Gedenkraum in seinem Sterbehaus, dem ehem. ›Sanatorium Hoffmann‹, ab 11 Uhr geöffnet.

Zum Ausklang rezitiert ab 17 Uhr Charlotte Spitzer die Erzählung »Der Hungerkünstler« von Franz Kafka.
Im gleichnamigen Erzählband nahm Kafka im Kierlinger Sanatorium noch am 2. Juni 1924 Korrekturen vor. Das Buch erschien schließlich wenige Montae nach seinem Tod.

EINTRITT FREI
Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur

©ÖFKG

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KAFKAS SUBVERSION DER MACHT

Ein Abend mit Vortrag und Lesung

19.Mai 2017, 18:30 Uhr

Ort:  Franz Kafka Studien- und Gedenkraum,     
        ehem. Sanatorium Hoffmann, Hauptstraße 187,     
        3400 Klosterneuburg/Kierling

Die Schilderung undurchschaubarer und unnahbarer Machtinstanzen in Verbindung mit dem hoffnungslosen Kampf des Individuums gegen diese, ist eines der zentralen Motive in Kafkas Werk. Immer ist Kafkas Perspektive die des gedemütigten Einzelnen, der aufbegehrt, oft naiv und selbstbewusst, immer aber aussichtslos.

Die vier Textbeispiele des Abends umkreisen dieses Thema und auch Kafkas subtil- ironische Subversion der Macht.

Einleitende Worte und Textauswahl: Alfred Schmidt
Lesung: Charlotte Spitzer

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©ÖFKG

KAFKA.WEGE: Wien

Sonntag, 26.03.2017

„Zwischen den Säulen der Vorhalle des Parlamentes. Warte auf meinen Direktor. Großer Regen. Vor mir Athene Parthenos mit Goldhelm.“*

Im Septemer 1913, anlässlich des II. Internationalen Kongresses für Rettungswesen und Unfallverhütung im Parlament reiste Franz Kafka nach Wien und nutzte, neben einem Ausflug in den Prater, auch die Gelegenheit auch für den Besuch des gleichzeitig stattfindenden XI. Zionistenkongresses im Wiener Musikverein.

Unser Spaziergang führt zu den zentralen Stationen jener Reise, die Kafka nur auf Geheiß seiner Vorgesetzten, deren Vorträge für den Kongress er geschrieben hatte, unternahm. Er besuchte während seines Aufenhaltes viele Orte, vor allem in der Wiener Innenstadt und traf auch eine Reihe von Bekannten. Neben Erzählungen zu den verschiedenen Orten soll der Autor auch selbst in Brief- und Postkarten-Zeugnissen aus jenen Tagen zu Wort kommen.

* Franz Kafka, Notizzettel vom 10.9.13, einem Brief an Felice Bauer vom 13.9.13 beigelegt (Briefe an Felice, Fischer TB Verlag, 2009, S.463).

 

Persönliche Anmeldung unbedingt erforderlich!
Anmeldefrist bis 15.03.2017 telefonisch unter: 01 533 81 59 oder per Email: info(at)franzkafka.at

Die Wanderung findet nur bei passender Witterung statt, die Teilnehmerzahl ist limitiert.
Treffpunkt und alle weiteren Details werden im Zuge der Anmeldung bekannt gegeben.

Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Literatur

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©ÖFKG (mit Dank an Ziga Jereb)

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FRANZ KAFKA: Ein Landarzt und andere Texte aus dem Alchimistengässchen

Einladung zu einer Kafka-Lesung
am 9.2.17 um 18.30 Uhr 
im Franz Kafka Studien- und Gedenkraum,
Hauptstraße 187, 3400 Klosterneuburg/Kierling

Ende November 1916 bis April 1917 fand  Franz Kafka in dem  von seiner Schwester Ottla im Alchimistengässchen am Hradschin in Prag angemieteten Häuschen einen neuen inspirierenden Ort für sein abendliches Schreiben. Es entstand in dieser intensiven Arbeitsphase eine ganze Reihe faszinierender Texte, von denen ein Teil in den Erzählband "Ein Landarzt" (1920) aufgenommen wurde. Die Lesung umfasst sowohl Erzählungen aus dem Landarzt-Band selbst als auch andere Texte aus dem Nachlass, die in der selben Zeit entstanden sind.

Einleitende Worte: Alfred Schmidt
Lesung und Rezitation: Charlotte Spitzer
Textauswahl: Alfred Schmidt und Charlotte Spitzer

Im Anschluss an die Lesung gibt es die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Und ich ging in diesem Zustand in Ottlas Haus, das damals gerade fertig geworden war. Es hatte viele Mängel des Anfangs, ich habe nicht Zeit genug, um die Entwicklung zu erzählen. Heute entspricht es mir ganz und gar. In allem: der schöne Weg hinauf, die Stille dort, von einem Nachbar trennt mich nur eine sehr dünne Wand, aber der Nachbar ist still genug; ich trage mir das Abendessen hinauf und bin dort meistens bis Mitternacht; dann der Vorzug des Weges nach Hause: ich muß mich entschließen aufzuhören, ich habe dann den Weg, der mir den Kopf kühlt. Und das Leben dort: es ist etwas Besonderes, sein Haus zu haben, hinter der Welt die Tür nicht des Zimmers, nicht der Wohnung, sondern gleich des Hauses abzusperren; aus der Wohnungstür geradezu in den Schnee der stillen Gasse zu treten“.
(Aus einem Brief an Felice Bauer, Ende 1916, Anfang 1917 geschrieben – Franz Kafka: Briefe an Felice. Fischer TB Verlag, Frankfurt am Main, 11. Auflage, 2009, S.751)

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Die Österreichische Franz Kafka Gesellschaft

ist eine der ältesten Kafka-Gesellschaft der Welt und blickt auf eine lange Tradition zurück: Jahrelang war sie Veranstalterin der Klosterneuburger Kafka-Symposien, der von ihr vergebene Franz Kafka-Preis zählte zu den am höchsten dotierten und angesehensten Literaturpreisen des Landes. Preisträgerinnen und Preisträgern waren unter anderen Elias Canetti, Libuse Monikova, Peter Handke, Ilse Aichinger, Stanislaw Lem, Christoph Ransmayr, Slawomir Mrozek oder Herta Müller.  

Im Frühjahr 2012 hat sich die Gesellschaft neu konstituiert. Diese Website, auf der Sie schon jetzt zahlreiches Wissenswerte finden, wird in Hinkunft zugleich als Informationsplattform und Archiv fungieren.

Gefördert durch das Land Niederösterreich