LESUNG

Freitag, 30. November 2018, um 18 Uhr
Ort: Studien- und Gedenkraum im ehem. Sanatorium Hoffmann,
Hauptstraße 187, 3400 Klosterneuburg/Kierling

»DIE SAGE VERSUCHT DAS UNERKLÄRLICHE ZU ERKLÄREN....«

Einführende Worte: Thomas Aigner
Lesung: Charlotte Spitzer

Der Berg Kasbeg im Kaukasus © Th. Aigner

Franz Kafkas Verhältnis zu den Mythen des griechischen Altertums, aber auch zu denen der jüdischen-christlichen Tradition möchten wir in dieser Lesung ebenso nachspüren, wie seinem Interesse an den jüdischen Legenden. In Franz Kafkas gesamten Werk treffen wir immer wieder auf Motive und Erzählweisen, die sich auf Mythen beziehen lassen oder ihnen ähneln. Verschiedene Stellen aus den Tagebüchern, den Zürauer Oktavheften und Briefen sowie einige kleinere Erzählungen (u.a. „Prometheus“, „Poseidon“, „Das Stadtwappen“, „Das Schweigen der Sirenen“ ) und eine Passage aus dem sog. Dom-Kapitel des Romanfragments „Der Prozess“ sollen einen Einblick ermöglichen, wie Franz Kafka von den Mythen immer wieder angesprochen war und auf welche Weise er das in sein Schreiben einfließen ließ.

Im Anschluss an die Lesung gibt es wie immer die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen.

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