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Dezember 24
Mi.
19:00
»Kafka in Österreich, Kafka und Österreich«
Anlässlich der Veröffentlichung des Sammelbandes „Kafka in Österreich, Kafka und Österreich“ lädt das Kulturforum Paris zu einer Podiumsdiskussion an der Österreichische Botschaft Paris ein. Zu Gast sind der Herausgeber Stéphane Pesnel, ein renommierter, auf österr. Literatur spezialisierter Germanist an der Sorbonne Universität; der Präsident der Österreichischen Kafka-Gesellschaft Manfred Müller; sowie Jacques Lajarrige, Germanistik-Professor in Toulouse.
Der Sammelband beleuchtet Kafkas komplexe Beziehung zur „Austriazität“ und untersucht, wie Kafkas Werk die künstlerische Identität und Ästhetik zentraler Figuren der österreichischen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts beeinflusst hat. Die Publikation ist Teil der Schriftenreihe Forum: Österreich, herausgegeben von Jacques Lajarrige, die sich der österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts widmet.
Diese Podiumsdiskussion bildet den Abschluss des Kafka-Jahres 2024, das das Kulturforum Paris gemeinsam mit dem Tschechischen Kulturinstitut Paris und dem Goethe-Institut Paris organisiert hat.
Dezember 24
Mo.
19:00
Kafka übersetzen
Im Jahr des 100. Todestages ist Franz Kafka weltweit präsent. Zentrale Voraussetzung dafür sind die Übersetzungen seiner Werke. Am heutigen Abend sprechen bedeutende Übersetzer*innen über Kafkas Werke und deren Übersetzungsgeschichte sowie über seine Rezeption in Norwegen, Russland, Spanien und der Türkei.
Mit Regaip Minareci, Mikhail Rudnitskiy und Arild Vange
Moderation: José Aníbal Campos
Eine Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft gemeinsam mit der IG Übersetzerinnen Übersetzer und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur
Dezember 24
Do.
19:00
Hans-Gerd Koch
Zum feierlichen Abschluss des Kafka-Jahres 2024 lädt das Österreichische Kulturforum Prag zusammen mit dem Goethe Institut Tschechien zum Gespräch mit Hans-Gerd Koch und Manfred Müller ein.
Hans-Gerd Koch ist Mitherausgeber der großen kommentierten Werkausgabe „Franz Kafkas Briefe aus den letzten Lebensjahren 1921 bis 1924“, deren fünfter und letzter Band im Oktober nächsten Jahrs erscheint. In diesem Werk finden sich 334 Briefe aus den letzten Lebensjahren bis zu Franz Kafkas Tod, darunter 21 hier erstmals veröffentlichte Briefe.
Im Gespräch mit Manfred Müller, Präsident der österreichischen Franz Kafka Gesellschaft, spricht Hans-Gerd Koch über Franz Kafkas Korrespondenzen von 1921 bis zu dessen Tod, editorische Fragen, die verschwundenen Briefe an Dora Diamant sowie Unterschiede zwischen Kafkas frühen Briefen und jenen aus den letzten Lebensjahren.
Danach wird der Dokumentarfilm „Kafkas letzte Reise“ gezeigt, der in Kooperation mit der Österreichischen Nationalbibliothek entstanden ist.
Sprache Deutsch
Eintritt frei
- Sprache
Dezember 24
Mi.
19:00
Hans-Gerd Koch: Kafkas Briefe aus den letzten Lebensjahren
Im Gespräch mit Manfred Müller spricht Hans-Gerd Koch, Mitherausgeber der Historisch-Kritischen Kafka-Ausgabe, über Franz Kafkas Korrespondenzen von 1921 bis zu dessen Tod, editorische Fragen, die verschwundenen Briefe an Dora Diamant sowie Unterschiede zwischen Kafkas frühen Briefen und jenen aus den letzten Lebensjahren.
Moderation: Manfred Müller
Eine Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Literatur
November 24
Do.
12:00
›Über die Verbindung zwischen Kafkas Träumen und seiner Literatur‹
Manfed Müller: ›Über die Verbindung zwischen Kafkas Träumen und seiner Literatur‹
Eine Veranstaltung der Universität Maribor mit Unterstützung des Österreichisches Kulturforum Laibach
November 24
Di.
18:30
Europa literarisch, Kafka europäisch
Im ersten Teil der Veranstaltung sprechen die Kafka-Übersetzer Panu Turunen (Finnland) und Carlos Fortea (Spanien) sowie Viktorie Hanišová (Autorin, Germanistin/Tschechien), Mauro Covacich (Autor, Esssayist/Italien) und Manfred Müller (Präsident der Franz Kafka Gesellschaft/ Österreich) über die unterschiedliche Rezeption, über aktuelle Neu- und Erstübersetzungen sowie über die Aspekte von Kafkas Welt, die in ihren Heimatländern für besondere Aufmerksamkeit sorgt.
Im zweiten Teil des Abends stellen Matthijs de Ridder (Literaturkritiker, Schriftsteller) und Anna Eble (Übersetzerin) den flämischen Dichter Paul van Ostaijen vor, der ein Zeitgenosse und Bewunderer des Prager Schriftstellers war und Kafka als einer der ersten übersetzte.
Eine EUNIC Berlin-Veranstaltung von: Finnland-Institut, Instituto Cervantes, Italienisches Kulturinstitut, Österreichisches Kulturinstitut, Tschechisches Zentrum und Vertretung von Flandern
November 24
Sa.
12:00
›Franz Kafka und Österreich‹
21. bis 23. November 2024
ORT: Staatliche Pädagogische Universität, 52T, 1. Linie der Wassiljewski-Insel, 191186 St. Petersburg
22. Russischer Germanistentag
Literatur und Geschichte: Historische Erzählungen und Literarisches Erzählen
Online-Beitrag von Manfred Müller (Präsdent der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft): ›Franz Kafka und Österreich‹
November 24
Di.
16:00
›Über die Verbindung zwischen Kafkas Träumen und seiner Literatur‹ und ›Kafkas letzte Reise‹
Kafka Schwerpunkt an der Fudan Universität
• 16:00 - 16:10 Uhr Einleitung und Vorstellung durch Shuangzhi Li
• 16:10 - 17:30 Uhr Vortrag von Manfred Müller: ›Über die Verbindung zwischen Kafkas Träumen und seiner Literatur‹ mit anschließender Diskussion
• 18:00 - 20:00 Uhr ›Kafkas letzte Reise‹ ein Film von Hans-Gerd Koch und Clemens Schmiedbauer mit anschließender Diskussion
Oktober 24
Do.
19:00
Alena Wagnerová
Milena Jesenská – zwei Stunden Leben – zwei Stunden schreiben
»Diese zwei Stunden des Lebens brachten Milena Jesenská, verheiratete Pollak, 1918 nach Wien, wo sie auch zu schreiben begann. Und ihr Schreiben wuchs aus dem Widerspruch zwischen den intellektuellen Debatten in den Literaturcafés Central und Herrenhof und dem Elend auf den Straßen Wiens. Das war ihr Thema in ihren Feuilletons, die in der Prager Zeitschrift ›Tribuna‹ gelesen wurden.« (Alena Wagnerová)
Alena Wagnerová spricht über Milena Jesenská, eine wichtige Wegbegleiterin Franz Kafkas, ihr literarisches und journalistisches Schreiben sowie über ihre Zeit in Wien.
Moderation: Charlotte Aigner
Eine Veranstaltung der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft und der Österreichishcen Gesellschaft für Literatur
BlogbeitragOktober 24
Fr.
19:00
Die letzten Tage von Franz Kafka
ERÖFFNUNG:
18. Oktober 2024, 19:00 Uhr
Eröffnungsreden: Willi Bergthaler (Johannes Kepler Universität Linz für die Österreichische Franz Kafka Gesellschaft), Philipp Wegan (Precarium) und Bürgermeister Christoph Kaufmann
ÖFFNUNGSZEITEN
17. Oktober – 17. November 2024
In seinen letzten Lebenstagen 1924 durfte Franz Kafka nicht mehr sprechen, notierte daher, was er sagen wollte, auf Zettel. Diese Texte sind mit kurzen Abrissen alltäglicher Kommunikation und typischen Sprachbildern Kafkas Dokumente von Schmerz und Krankheit und lassen den nahenden Tod erahnen. Sie bilden den Kern und den Ausgangspunkt der Ausstellung Die Letzten Tage von Franz Kafka.
Die von Elisabeth Schafzahl und Philipp Wegan kuratierte Ausstellung bildet einen Dialog zwischen Kunst und Literatur. Zur Ausstellung erscheint eine Kartenedition (Verlag Bibliothek der Provinz) mit Texten von Manfred Müller (Österreichische Franz Kafka Gesellschaft), Willi Bergthaler (Johannes Kepler Universität Linz) und Pavel Schmidt (Mitherausgeber der Zeichnungen von Franz Kafka).
Peter Angerer, Franz Blaas, Maryam Farhang, Josef Fürpaß, Anna Goldgruber, Richard Jurtitsch, Brigitte Lang, Georg Lebzelter, Franziska Maderthaner, Nicolas Mahler, Elisabeth Schafzahl, Pavel Schmidt, Erhard Stöbe, Ida Szigethy und Philipp Wegan haben Texte aus dem Zettelwerk ausgesucht, um sie eigenen Werken hinzuzufügen.
