Das Universum
Franz Kafka

Eine akustische Reise durch Kafkas Welt in zehn thematischen Lesungen.

1.
Aus dem Alchimisten-Gässchen
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2.
Kafkas Subversion der Macht
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3.
Kafka am Land
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4.
»Einsam wie Franz Kafka«
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5.
»Im Grunde bin ich ja Chinese«
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6.
Sagen, Parabeln und Legenden
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7.
Kafkas surrealer Humor
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8.
Kafka und die jüdische Tradition
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9.
Kafka und die Erziehung
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10.
Ernährung, Vegetarismus und Naturheilkunde
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Wenn Sie Interesse an der 10teiligen CD-Edition haben, schreiben Sie uns unter info(at)franzkafka.at.

Die vorliegende Edition gibt zehn Kafka-Lesungen im Rahmen der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft aus dem Zeitraum 2017 bis 2023 wieder. Initiiert und organisiert wurden sie gemeinsam von Charlotte Aigner und Alfred Schmidt, die auch die jeweilige Textauswahl vornahmen. Gelesen werden alle Texte von Charlotte Aigner, einführende Worte dazu spricht Alfred Schmidt (in einem Fall – Teil 6 – stammt die Textauswahl von Charlotte Aigner und die Einführung von Thomas Aigner). Die in allen Teilen zu hörende Musik stammt von Simon Spitzer, der auch jeweils die Titel und Mitwirkenden liest. Diese Reihe liegt in der hier abgebildeten Form auch als 10teilige CD-Sammelbox vor. Das Grafikdesign der CD-Sammelbox stammt von Katharina Schwarzmann.

Die uns leitende Idee dieser Lesereihe war es, Kafka nicht linear, entlang seiner populären Texte zu lesen, sondern quer dazu, d.h. zu einzelnen für Kafka wesentlichen Themen Zitate aus ganz unterschiedlichen Quellen – literarischen Werken, Notizheften, Tagebüchern, Briefen – zusammenzustellen und dabei auch weniger bekannte, fragmentarische Texte in den Mittelpunkt zu rücken. Von welcher Seite auch immer man das poetische Universum Kafkas betritt, findet man ein dichtes Netzwerk an literarischen und persönlichen Bezügen und Verweisen. Die Grenzen, wo Literatur endet und Biographisches beginnt, verschwimmen.

Ziel unserer Lesungen war es aber vor allem auch, die sprachliche Schönheit Kafkas, die sich in allen seinen Texten offenbart, aufzuzeigen. Gerade das Hören dieser Texte bringt ihre Musikalität und stilistische Virtuosität voll zum Ausdruck. Kafka selbst las, wie wir wissen, leidenschaftlich gerne vor, etwa neu entstandene Texte seinen Schwestern und Freunden, aber auch vor Publikum, wie  am 4. Dezember 1912 in Prag seine Erzählung »Das Urteil«. An Felice Bauer schrieb er noch am selben Abend:

»Liebste, ich lese nämlich höllisch gerne vor, in vorbereitete und aufmerksame Ohren der Zuhörer zu brüllen, tut dem armen Herzen so wohl. …«

Wir danken der Franz Kafka Gesellschaft für die großzügige Unterstützung des Projekts.

Viel Vergnügen mit Kafka!                                  

Charlotte Aigner und Alfred Schmidt

 


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