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September 24
Fr.
16:00
Kafkas Wien
Franz Kafka hatte ein problematisches Verhältnis zu Wien. Von seinen wenigen Aufenthalten ist jener vom September 1913 am besten dokumentiert, als er als Versicherungsbeamter am „II. Internationale Kongreß für Rettungswesen und Unfallverhütung“ teilnahm. Zeitgleich fand der „XI. Zionistenkongress“ im Musikverein statt, dessen Vorträge Kafka besuchte. Die Tour auf Kafkas Spuren von 1913 führt durch die Wiener Innenstadt, Stationen sind u.a. das einstige Hotel Matschakerhof in der Seilergasse, wo Kafka nächtigte, das vegetarische Restaurant Thalysia in der Oppolzergasse und das Café Central in der Herrengasse.
Hinweis Ticket erforderlich
Dauer ca. 120 Minuten
Guide Manfred Müller
Kosten € 15,00
Eine Veranstaltung des Wien Museum mit der österreichischen Franz Kafka Gesellschaft
September 24
Mo.
17:00
›Everything is in the Best of Beginnings‹
Am 2. September fand in der Nationalbibliothek von Rabat eine biografische Ausstellung über Kafka statt, illustriert von Nicolas Mahler, und ein Vortrag von Manfred Müller mit dem Titel „Everything is in the best of Beginnings“. Diese Präsentation befasste sich mit den letzten Wochen von Kafkas Leben.
Eine Veranstaltung der Österreichische Botschaft in Rabat gemeinsam mit dem Goethe-Institut, der tschechischen und deutschen Botschaft
Juni 24
Fr.
19:00
Nicolas Mahler
Der Zeichner Nicolas Mahler zeigt seine Comics aus „Komplett Kafka“ (Suhrkamp Verlag) und „Kafka für Boshafte“ (Insel Verlag) auf der großen Leinwand
und diskutiert dazu mit Manfred Müller, Präsident der Franz Kafka Gesellschaft.
Auf unnachahmlich witzig-pointierte Weise setzt Mahler hier Kafkas Leben und Werk in Szene und schreckt dabei auch nicht vor den ganz großen Fragen zurück: Warum scheiterte Kafkas Plan, eine Reihe von Billigreiseführern zu schreiben? Wer verfasste die Fortsetzung eines seiner wichtigsten Werke, »Die Rückverwandlung des Gregor Samsa«? Und was hatte es mit der »weißen Sklavin« auf sich? Die Antworten und noch vieles mehr findet sich in Komplett Kafka. (Verlagstext)
Programmankündigung im Martinskeller
Eine gemeinsame Veranstaltung der Bibliothek St. Martin mit der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft
Juni 24
Do.
17:00
Hans Platzgumer
Hans Platzgumer: »Die ungeheure Welt in meinem Kopf« (Elster & Salis Wien)
In seiner Hommage an Franz Kafka greift der Autor »auf eine Figur aus Kafkas Träumen zurück und katapultiert sie in die Jetztzeit mitten in das Leben eines Wiener Taxifahrers.« Ein durchaus kafkaeskes Buch über »die Überforderung des Daseins, die uns alle trifft, im heutigen Wien wie in Kafkas Prag vor hundert Jahren.« (Verlag)
Lesung: Hans Platzgumer
Moderation: Manfred Müller
Gemeinsam mit dem Österreichischen Kulturforum in Prag
Juni 24
Di.
18:16
„Kafka’s Last Residency“
Anlässlich des 100. Todestages Franz Kafka hielten die tschechische Verlegerin, Schriftstellerin und Regisseurin Markétá Mališová und die Vizepräsidentin der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft Charlotte Aigner Vorträge zu Kafkas Leben und Wirken mit ausgewähltem Bildmaterial.
Die Begrüßung übernahmen Etleva Domi (stellvertretende Direktorin der BKSH) und die beiden Diplomaten Karel Urban (tschechischer Botschafter in Albanien) und Christian Steiner (österreichischer Botschafter in Albanien).
Die Übersetzerin und Bibliographin Elda Gjana Boriçi las zum Abschluss der Veranstaltung aus Franz Kafkas Schriften, die von ihr selbst und dem verstorbenen Ardian Klosi übersetzt worden waren.
Mit dieser Veranstaltung wurde auch die Ausstellung "Kafka in den Sammlungen der Nationalbibliothek Albaniens" in der Hauptlobby der BKSH eröffnet.
Eine Veranstaltung der Nationalbibliothek Albaniens mit den Botschaften Tschechiens und Österreichs in Albanien.
Juni 24
Fr.
18:30
Österreichischer Franz Kafka-Preis 2024
›Odradek‹-Buchpreis 2024
Verleihung des Franz Kafka Preises 2024
Die Preisträger*innen ›Österreichischen Franz Kafka-Preise 2024‹ sind:
Josef Winkler und Radka Denemarková
Erstmals seit 2001 wird heuer wieder der Österreichische Franz Kafka-Preis vergeben. Der Preis besteht aus einem Autor*innenpreis – dem Österreichischen Franz Kafka-Preis – und einem weiteren Preis – dem ›Odradek‹ -Buchpreis.
Die Verleihung des Österreichischen Franz Kafka-Preises wird von der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Stadt Klosterneuburg veranstaltet, das Preisgeld wird vom BMKOES und dem Land Niederösterreich gestiftet.
Mit künstlerischem Rahmenprogramm & Buffet.
Gemeinsam mit der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft und der Stadt Klosterneuburg
Juni 24
Do.
19:00
Kafka
Vernissage: 6. Juni 2024, 19:00 Uhr
Anmeldung zur Vernissage: office(at)kuenstlerbund-klosterneuburg.at
Eröffnungsrede: Charlotte Aigner
Die Ausstellung ist bis inkl. 30. September während der Öffnungszeiten zu besichtigen.
Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag 08:00–12:00; Dienstag 08:00–12:00, 15:00–18:00
Zu sehen sind Arbeiten von Stefan Brenner, Ernesto, Jay Finger, Robert Floch, Gerlinde Gröllinger, Roland Hille, Angelika Hofmeister, Eva Hüttel, Silvia Knödlstorfer, Hans Kogler, Reingard Kopsa, Anneliese Lukowitsch, Elisabeth Micka, Christiane Molan, Karin Schuster, Daniel Sommergruber und Ute Walter.
Zum 100. Todestag von Franz Kafka stellen sich 18 professionelle Künstlerinnen und Künstler des KBK (Künstlerbund Klosterneuburg) die Aufgabe seine Literatur bildnerisch zu verarbeiten. Franz Kafka bietet reiche Zugänge für die bildende Kunst. In der Abgründigkeit seiner Geschichten liegt eine große Inspiration sich intensiv mit diesen zu beschäftigen. Entfremdung, Unterdrückung aber auch Emanzipation sind Themen seiner Literatur. Und Kafka war auch ein Meister darin Fragen zu stellen. Nicht zuletzt liefern seine vielen Zeichnungen einen Einblick in seine kafkaeske Welt. Absurd, rätselhaft und tiefgründig werden seine Protagonisten beschrieben, oftmals mit dem Paradox des Humors.
Für den Künstlerbund Klosterneuburg war Franz Kafka eine Herausforderung, von der sich mehr als die Hälfte der Mitglieder des KBK angesprochen fühlten. Die Künstlerinnen und Künstler des KBK präsentieren mit ihrem breiten Spektrum an künstlerischen Techniken, Ausdrucks- und Arbeitsweisen eine inspirierende Ausstellung, die sicher eine ganz andere sein wird, als die bisher gezeigten. Von Zeichnung und Malerei, vom klassischen Aquarell über Textile Arbeiten bis hin zur digitalen Kunst und Fotografie, viele Sparten der bildenden Kunst sind im Künstlerbund Klosterneuburg vertreten und kommunizieren in diesem Ausstellungskonzept miteinander.
Juni 24
Do.
17:15
»The Bridge 1924 — 2024«
Gmünd – České Velenice
6.– 8. Juni /červen 2024
KAFKA TAGE • KAFKOVY DNY
8. Juni 2024, 17:00 Uhr, im Fenix, České Velenice
›Kafka tanzt‹ mit Charlotte Aigner und Žiga Jereb im Zuge der 3-tägigen ›Kafka-Tage 2024‹ in Gmünd und České Velenicev
Juni 24
Mo.
20:00
»Kafka« – Eine filmische Biografie in 6 Episoden
In der Aufsehen erregenden sechsteiligen Fernsehserie »Kafka«, befassen sich die einzelnen Folgen mit den komplexen Liebesbeziehungen Kafkas, dem Verhältnis zu seinem Vater, seiner Freundschaft mit Max Brod und – nicht zuletzt – dem »Bureau«.
David Schalko, Regisseur und Produzent, und Daniel Kehlmann, Autor des Drehbuchs, erzählen von der Entstehung der vielbeachteten Serie. Dazu werden Ausschnitte aus den einzelnen Episoden gezeigt.
Moderation: Misha Glenny, Rektor des IWM
Gemeinsam mit dem Festival ›Vienna meets Prague‹, kuratiert von Anna Rendl und Ludger Hagedorn, dem IWM, der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien und der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft
Juni 24
Mo.
17:30
Kafkas letzte Tage
Vor genau 100 Jahren, am 3. Juni 1924, starb Franz Kafka im Sanatorium Dr. Hoffmann in Kierling bei Klosterneuburg. Manfred Müller erzählt, in seiner Funktion als Präsident der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft, im Gespräch mit Ludger Hagedorn vom Aufenthalt im Sanatorium.
Mit Bildern, Originaldokumenten und Einspielungen des Podcasts »Kafkas letzte Tage«.
Gemeinsam mit dem Festival ›Vienna meets Prague‹, kuratiert von Anna Rendl und Ludger Hagedorn, dem IWM, der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien und der Österreichischen Franz Kafka-Gesellschaft
Blogbeitrag